Shiatsu Massage

Die Shiatsu-Massage ist eine überlieferte Heilanwendung, die ihren Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) findet. Sie trat aus einem Zusammenschluss zwischen der chinesischen Medizin, dem Meridian-System und der 5-Elemente-Lehre hervor und gelangte ab dem 6. Jahrhundert nach Japan. Hier entwickelte sich die Methode zur gängigen Massagetechnik und erhielt auch die staatliche Anerkennung. Aus diesem Grund gilt Japan bis heute als Ursprungsland für die Shiatsu Massage. Von hier breitete sie sich weltweit aus und entwickelte sich ab dem 20. Jahrhundert zu dem äußerst facettenreichen Behandlungskonzept, das auch hier im Westen seit ca. 30 Jahren immer mehr im Bereich der Gesundheitsförderung zum Einsatz kommt und den Körper auf verschiedene Arten positiv beeinflussen kann.
Ziel einer Shiatsu Massage ist die Herstellung des psychologischen und physiologischen Gleichgewichts. Die Philosophie beruht auf der fernöstlichen Lehre von Yin und Yang, nur wenn diese beiden gegensätzlichen Kräfte im Körper im Gleichgewicht sind, ist der Organismus gesund. Tritt ein Ungleichgewicht auf, entstehen unterschiedlichste Beschwerden, die sich negativ auf den Organismus auswirken. So können Organe und der Bewegungsapparat geschwächt werden, was zu Verspannungen in der Muskulatur führen und sich als Krankheit, Schmerz oder Unwohlsein äußern kann.
Yin und Yang müssen also ungehindert den Körper durchströmen, damit ein Mensch gesund bzw. „im Gleichgewicht“ ist. Diese allen Lebewesen innewohnenden Energien durchfließen den Körper nach chinesischer Philosophie auf festen Bahnen, den Meridianen. Die Meridiane sind wiederum mit der Hautoberfläche verbunden, dort gibt es verschiedene Triggerpunkte, welche die Energie leichter aufnehmen und an den Organismus abgeben können als die restliche Haut. Über diese Kontaktpunkte kann ein Therapeut den Energiestau auflösen, ähnlich wie bei Akkupunktur, Akupressur oder in verschiedenen Thaimassagen. Shiatsu nutzt also das Meridiansystem als Fundament zur Stimulation aller Energiezentren: Mit warmen oder kalten Aromaölen wird mit sanftem Druck auf den Meridianen entlang massiert und die „Leitfähigkeit“ wieder hergestellt. Blockaden werden gelöst, der Energiefluss wird angeregt und Tiefenentspannung und das Wohlbefinden steigern sich auf allen Ebenen, die Körperbalance wird wieder hergestellt. Genauso wichtig wie die Massagetechnik ist die darauf folgende Ruhephase am Ende. Jene sorgt dafür, dass der Organismus entspannt und die Wirkung der Fingerdruckmassage bis in die Tiefe vordringt. Demzufolge hat eine Shiatsu Massage viel mit energetischer Körperarbeit zu tun, die mittels sanfter Fingerdrucktechniken zum Einsatz kommt. Vereinfacht lässt sich die Shiatsu Massage auch als Kombination manueller Praktiken und Energiearbeit betrachten, was ihr zugleich die richtungsweisenden Alleinstellungsmerkmale verschafft. Im Fokus liegt darüber hinaus auch eine energetische Bindung zum Patienten. Dieser wird zur mentalen Mitarbeit angehalten: Er soll seinen Geist öffnen, wodurch die Wirkung der Praktik unterstützt wird.
Da eine Fingerdruckmassage nicht auf ein bestimmtes Symptom festgelegt ist, können Patienten aus den unterschiedlichsten Beweggründen davon profitieren, gesunde Menschen und Kinder dürfen genauso behandelt werden wie Patienten mittleren Alters, Schwangere, Menschen mit leichten grippalen Infekten oder Senioren. Die Fingerdruckmassage kann dabei entweder als therapiebegleitende Behandlung in Kraft treten oder eine reine Entspannungsbehandlung sein, die Anwendungsmöglichkeiten sind ebenso facettenreich wie ihre Wirkung. So erweist sich die Shiatsu Massage als tiefenwirksame Wellnessbehandlung, die Körper, Geist und Seele durch energetische Druckpunktstimulationen sanft ins Gleichgewicht bringt. Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit verbessern sich, ein stressiger Alltag wird leichter, Verstimmungen werden beseitigt. Körperlich wirkt die Massage auf den Lymphfluss und trägt zu einer Entstauung der Gewebe bei. Die Zirkulation des Blutes verbessert sich, wodurch Schmerzen nachlassen können. Wie bei allen Massagen entspannt sich auch das vegetative Nervensystem. Damit kann der Blutdruck sinken und somit der Puls ruhiger und niedriger werden. Die stimulierten Muskeln können sich durch eine Shiatsu-Massage ebenfalls besser regenerieren und schädliche Stoffwechselprodukte schneller aus dem Gewebe abtransportiert werden.
Des Weiteren aktiviert die Fingerdruckmassage die Selbstheilungskräfte und weist verschiedene lokale Effekte wie eine bessere Muskel-, Bindegewebe- und Hautdurchblutung an. Das Resultat ist eine sanfte Massage mit zahlreichen Effekten, welche die Vitalität des Patienten unterstützen.

Shiatsu ist hilfrei um

Die Lebensenergie anzuregen

die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und das Immunsystem zu stärken

Blockaden zu lösen,

die Durchblutung zu verbessern,

das Wohlbefinden steigern, Stress abzubauen und Entspannung fördern

das Nervensystem zu beruhigen und körperlich und seelisch entspannen.

Krankheiten vorzubeugen oder die Gesundheit zu erhalten

Muskel- und Gewebeverspannungen zu lösen

Rückenbeschwerden zu lindern

die Durchblutung zu regulieren

Konzentrationsschwierigkeiten und Migräne zu behandeln

Bei Schmerzen,

Bei Schlafstörungen,

Bei Angstzuständen,

Bei depressiven Verstimmungen,

Bei Erkältungen

Bei Verdauungsstörungen

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Bei psychische Disharmonien

Bei verminderten Körperfunktionen

Bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit

Bei Wechseljahresbeschwerden und Beschwerden nach der Entbindung.

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