Ohrkerzen Behandlung

Die Ohrkerze ist ein bewährtes Naturprodukt aus reiner ungebleichter Baumwolle und Bienenwachs, welches in Handarbeit hergestellt wird. Sie unterstützen die Selbstheilungskräfte und bewirken eine tiefe Entspannung von Körper und Seele. Die ätherischen Öle und das leise Knistern der Ohrenkerze sorgen für einen Entspannungseffekt.

Die Ohrkerze wird an einer Seite angezündet. Von unten wird Luft angesogen, die die Kerze zum Brennen braucht. Hierdurch entsteht ein Unterdruck im Ohr (Kamineffekt). Die Wärme und der Druck werden über das Trommelfell auf das gesamte Mittelohr übertragen und von dort über die Hörknöchelchen in die Bereiche der Bogengänge, der Schnecke, bis hin zum cortischen Organ fortgeleitet. So werden auch das Gleichgewichtsorgan und die Hörfasern mit beeinflusst. Vom Mittelohr aus über die eustachische Röhre bis zum Rachenraum wird eine Wirkung auf die Rachenmandeln und die Rachenlymphe erzielt. Kurzum, es werden alle mit dem Ohr verbundenen Organe, Nerven und die Lymphe mit erfasst.

Ohrkerzen haben einen positiven Effekt auf die Reinigung und Belüftung des Ohrkanals sowie der eustachschen Röhre und der Nasennebenhöhlen. Der Kamineffekt soll nicht nur Ohrenschmalz entfernen, sondern auch für eine Druckregulation in den Nebenhöhlen und im Mittelohr sorgen. Die Durchblutung und der Lymphfluss werden gefördert, die Entschlackung und Ausscheidungsprozesse aktiviert, das Abwehrsystem gestärkt und die Selbstheilungskräfte unterstützt. Die natürlichen ätherischen Öle regen zusätzlich das lymphatische System und den Stoffwechsel des Nasen-Rachenraumes an. Der lymphatische Rachenring, der mit seiner Schutzfunktion von großer Bedeutung für unsere Gesundheit ist, wird durch die gesetzten Reize angeregt.
Im Ohrkanal gelegene Akupunkturpunkte werden durch leichte Schwingungen, die die Kerze erzeugt, stimuliert. Der Patient erlebt häufig ein wohltuendes, entspannendes Wärmegefühl und bemerkt oft einen prompten positiven Effekt auf Symptome, die vom Ohr ausgehen (z.B. Tinnitus).


Ohrkerzen kommen insbesondere bei nachfolgend aufgeführten Krankheiten zur Anwendung:

  • Infektionen der oberen Atemwege
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schnupfen- und Erkältungssymptome (verstopfte Nase, Druckgefühl im Kopf und in den Ohren, Hörbehinderung)
  • Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Stresssymptome (Anspannung, Leistungsbeeinträchtigung, Schlaflosigkeit)
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)

In diesen Fällen sollten Sie auf die Anwendung verzichten:

  • bei perforiertem Trommelfell
  • bei implantiertem Paukenröhrchen
  • bei akuten entzündlichen Erkrankungen (z. B. Mittelohrentzündung)
  • bei Hauterkrankungen im Ohr und im Gehörgang (z. B. Ekzeme, Pilzinfektionen)
  • bei allergischen Reaktionen nach der Anwendung

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