Honigmassage

Honig nicht nur ein beliebtes Lebensmittel, sondern ein seit Jahrtausenden bekanntes Heilmittel. Über 180 verschiedene Inhaltstoffe sorgen für sein einzigartiges Aroma, er enthält bis zu 24 Zuckerarten, sowie wertvolle Enzyme, Mineralstoffe und Vitamine. Zudem ist im Honig Acetylcholin enthalten, das positiv auf Nieren, Darm und Herz wirkt. Deshalb hat die Honigmassage in vielen Kulturen eine lange Tradition und wird vor allem zur Entschlackung und Entgiftung des Körpers sowie zur ganzheitlichen Entspannung eingesetzt. Schon bei den alten Ägyptern war Honig als beliebtes Wundheilmittel bekannt, das Schmerzen lindert. Bei den orientalischen Frauen galt Honig als Schönheitsmittel, die Haut wurde zart und sanft und rein.
Die Honigmassage selbst stammt aus Tibet und Russland, wo sie seit Jahrzehnten als Heilmassage und therapeutische Behandlung zur Entgiftung des Körpers eingesetzt wird. Hierzulande ist die Honigmassage ein Teil der Apitherapie.
Durch eine gezielte Technik während der Massage können die hochwertigen Inhaltsstoffe direkt über die Poren der Haut in den Körper aufgenommen werden.
Die Honigmassage kann am ganzen Körper angewendet werden, meist wird aber der Rücken mit dieser Massage bearbeitet. Die grundlegende Technik der Honigmassage setzt sich aus Pump- und Zupfbewegungen der Hände zusammen. Hier wird die Klebewirkung des Honigs genutzt. Zunächst ist die Massage wohltuend aktivierend, in der zweiten Phase regt sie die Durchblutung und den Stoffwechsel an. Zum Schluss kann sie recht kräftig und feurig sein, da der Honig immer fester wird. Die Honigmassage öffnet die Poren und entgiftet das Gewebe. Verspannungen, speziell im Schulter- und Rückenbereich, lockern sich, Verklebungen der Haut und alte, abgestorbene Zellen lösen sich, die Haut wird zart und geschmeidig. Energieblockaden werden aufgelöst und der gesamte Organismus gestärkt. Das Allgemeinbefinden des Patienten verbessert sich, Stress wird abgebaut, die Körper-Geist Balance kommt wieder ins Gleichgewicht und Nervenstörungen aller Art, Schlafstörungen und Depressionen werden gelindert. Durch ihre schmerzlindernde und desinfizierende Wirkung ist sie auch bei rheumatischen Erkrankungen und Arthrose sehr wirkungsvoll.
Die Honigmassage sollte zur Prävention ein- bis zweimal pro Monat durchgeführt werden, bei einer kurartigen Therapie bis zu zweimal in der Woche.
Der Massagegast sollte an den behandelten Hautflächen in den nächsten zwei Tagen keine Seife, Creme oder Kosmetika verwenden und mindestens 2 Liter Wasser in den nächsten 24 Stunden trinken, um die in Bewegung gebrachten Schlacken des Unterhautgewebes auch abtransportieren und ausscheiden zu können. Auch zusätzliche Bewegung durch Sport unterstützt die Wirkung der entgiftenden Honigmassage. In Verbindung mit Fasten ist die Honigmassage ein unschlagbares Team: Sie regt den Stoffwechsel zusätzlich an und wirkt sich positiv auf die Entgiftung aus. Achten Sie in der Fastenzeit auf naturbelassene Nahrungsmittel in Form von viel frischem Gemüse.

Honig – ein Naturprodukt für Körper und Seele
Honig ist ein hundertprozentig natürliches Produkt: Honigbienen sammeln den Blütennektar und setzten ihm verschiedene körpereigene Enzyme zu, bevor sie ihn schließlich in ihrem Bienenstock einlagern. In den Waben entsteht mit der Zeit der süße Honig, von dem der Imker anschließend einen Teil ernten kann. Erste bildliche Darstellungen von Menschen, die Honig sammeln, sind etwa um 12.000 vor Christus entstanden. In antiken Kulturen hatte Honig einen hohen Stellenwert, wie z.B. in Ägypten, wo Honig als „Speise der Götter“ galt. Die Germanen stellten aus ihm den Honigwein (Met) her, den sie für rituelle Handlungen einsetzten und in Griechenland zeigten sich der Arzt Hippokrates und der Philosoph Aristoteles von den heilenden Eigenschaften des Honigs begeistert. Er wirkt entzündungshemmend und antiseptisch, senkt Fieber und verbessert die sportliche Leistung. All dies sind Gründe dafür, warum Honig auch für Massagen eingesetzt wird.

Indikationen für die Honigmassage

Cellulite 

Spannungen und allg. Unruhezustände 

Rheumatische Erkrankungen d. Muskeln u. Gelenke 

Arthrose 

Magen-Darmstörungen 

Chronische Müdigkeit 

Verspannungen, Kopfschmerzen 

Einschlaf- und Durchschlafstörungen 

Menstruationsbeschwerden 

Kontraindikation

Makumarpatienten

Honigallergie

offene Wunden, Hautausschläge

Frischer Schlaganfall

zu hoher Augendruck

Thrombose

Infektionskrankheiten

Starker Haarwuchs (Rasur mind.3-4 Tage v.d.Beh.)

Schwangerschaft

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