Gedankenkonstrukte, Mindfuck oder auch- hätte, hätte, Fahrradkette

Keep-calm-and-start-living-Pinkepank

Kennst du das? Du hast einen freien Tag und nimmst dir vor, alles aufzuarbeiten, was die ganze letzte Woche liegen geblieben ist. Oder du willst endlich mal raus in die Natur. Oder einfach nur…und dann wird der Chef krank und du musst arbeiten. Und wieder bleibt der Haushalt liegen und die Wäsche ungewaschen. Was tust du? Dich ärgern? Dir Vorwürfe machen? Das Schicksal verfluchen? Resignieren? Oder einfach die neue Situation in Liebe annehmen und sich auf die Arbeit freuen? Ok, sind wir mal ehrlich, wer so erleuchtet ist, der ernährt sich auch von Licht. Aber ärgern bringt nun mal auch nichts außer Falten und auch wenn ich als Kosmetikerin von deinen Falten lebe (ein Artikel zur sinnvollen Hautpflege kommt das nächste Mal), zieht es doch nur noch mehr Kraft und Energie. Man kann sich im Kopf viel zurechtlegen, was man alles mit seiner Zeit anfangen könnte, aber das Leben entscheidet oft nach ganz anderen Kriterien. Das ist das Spiel des Lebens, das Mensch-ärgere-dich-nicht des Schicksals. Jetzt wurde dein eines Männchen rausgeschmissen, die Welle rollt auf dich zu und droht dich unkontrolliert mitzureißen. Stehst du vor Angst gelähmt davor, bis sie über dir zusammenbricht oder schaffst du es, das Surfbrett rauszuholen und sie zu reiten? Schaffst du es, die Vorwürfe sein zu lassen und liebevoll mit dir selbst umzugehen? Dir Fehler zu erlauben, Ausnahmetage von der Diät, schaffst du es, die neue Energie fließen zu lassen? Kannst du alles gleich-gültig sein lassen? Fakt ist, wir wissen nie genau, was ein neuer Tag, eine neue Woche oder auch nur die nächste Minute für Überraschungen im Gepäck hat. Aber wir haben die Wahl, wie wir mit diesen Überraschungen umgehen. Wir haben es in der Hand, blitzschnell die alte Strategie fallen zu lassen und das zweite Männchen ins Spiel zu bringen. Und zuzusehen, wie sich die neue Situation entwickelt. Aber heißt das jetzt, man braucht gar keine Ziele und Visionen mehr zu schmieden, weil das Schicksal eh macht, was es will? Nun, ich denke, eine gewisse Vorstellung davon zu haben, was du hier auf Erden bewirken willst, ist nicht verkehrt. Und auch hartnäckig dafür zu arbeiten kann nicht schaden. Das Schicksal lässt sich durchaus davon beeindrucken. Wenn sich eine Situation aber nicht so entwickelt, wie wir uns das vorstellen, gibt es eigentlich nur zwei Optionen warum wieso weshalb. 1. Du bist faul. Hast dich mit dem zweitbesten zufriedengegeben und nicht alles dafür getan, dass das Ergebnis so ausfällt, wie du es dir gewünscht hättest. Dann gesteh dir das ein und mach es das nächste Mal  besser. Aber verlier dich nicht im Gedankenkarusell. Was wäre wenn bringt dich nicht weiter und hätte ich doch auch nicht. Überlege dir ehrlich, wo du es anders, besser machen kannst und tu es das nächste mal. Aber bestrafe dich nicht für die missglückte Situation. Oder 2. du hast alles gegeben, dein Herzblut, dein allerbestes, hast dein Innerstes nach außen gekehrt und bist dennoch gescheitert. Dann gesteh dir das auch ein. Du hast dein Bestes getan, mehr geht einfach zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Du hast nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt, wenn es trotzdem nicht sein soll, liegt es einfach nicht in deiner Macht. Warum, darauf haben wir keinen Einfluss. Wir haben keinen Überblick über das Große Ganze. Wir sind mit unseren Sinnen auf das Hier und Jetzt beschränkt. Aber wir können es verdammt noch mal genießen. Also hol endlich den Tequila raus.

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